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Kirchensanierung abgeschlosen!

Über ein Jahr hat es gedauert, bis die Kleinseelheimer ihre Kirche wieder nutzen konnten. Der Turm hatte eine umfangreiche Sanierung nötig und auch der Kircheninnenraum war über Monate nicht nutzbar. Doch an Erntedank war es nun soweit: Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, Groß und Klein freuten sich darüber, dass nun wieder Leben in die Kirche einzieht! Sowohl Pfarrerin Evelyn Koch als auch Dekan Hermann Köhler dankten allen an der Sanierung Beteiligten: Den Firmen und Handwerksbetrieben, der Ev. Landeskirche von Kurhessen-Waldeck und der Denkmalpflege, den vielen Spenderinnen und Spendern und ganz besonders all jenen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zum Gelingen der Baumaßnahme beigetragen haben. Einige von Ihnen konnte Pfarrerin Koch persönlich im Gottesdienst begrüßen (von links nach rechts: Hans-Heinrich Boßhammer, Rainer Götzl, Margret Boßhammer, Bärbel Elmshäuser, Heinrich Pitz und Reiner Müller). Fast war es ihnen ein bisschen unangenehm, so herauszustechen, denn tatsächlich haben sich noch viel mehr Menschen eingebracht. Auch Ihnen gilt ein herzliches Dankeschön! Im Anschluss an den Gottesdienst wurde fröhlich miteinander gefeiert.

Vikar Nils Ritter stellt sich vor

Liebe Gemeinde,
einige von Ihnen werden mich inkognito auf dem Fahrrad zwischen staksenden Störchen im Ohmtal gesehen haben, andere als Besucher der Gottesdienste, die meisten können mich aber noch gar nicht kennen. Daher stelle ich mich Ihnen gerne vor: Mein Name ist Nils Christoph Ritter, und ab dem 01. September diesen Jahres darf ich Vikar (Pfarrer in Ausbildung) in Ihrer Kirchengemeinde sein. Darauf freue ich mich sehr!
Im Kirchenkreis bin ich neu und alt zugleich. In Marburg geboren, in Neustadt aufgewachsen, in Amöneburg zum Abitur gekommen, haben mich – um mit Goethe zu sprechen – meine Lehr- und Wanderjahre über 20 Jahre lang hinaus in die Welt, vor allen nach Berlin geführt. Dort habe ich zunächst Archäologie und Germanistik studiert und in einer Doktorarbeit zu den Kulturen im Umfeld des Alten Testaments geforscht. Nach Ausgrabungen in den Ländern des Nahen Ostens arbeitete ich an der Humboldt-Universität als wissenschaftlicher Koordinator. Daneben war ich in meiner Berliner Gemeinde, der französischen Kirche am Gendarmenmarkt (Hugenottenkirche) über viele Jahre als Lektor, in Bibelkreis und Glaubensclub und zuletzt als Ancien (Ältester) engagiert.
Mit der Zeit wollte ich mehr über die Bibel und unseren christlichen Glauben erfahren und mit Menschen darüber ins Gespräch kommen. Also studierte ich noch einmal und zwar Evangelische Theologie, zunächst in Berlin und dann in Greifswald. So gelangte ich auf den Weg zum Gemeindepfarrer, der mich – für länger als die Brutzeit der Störche – in Ihre Kirchengemeinde zum zweiten, praktischen Teil der pastoralen Ausbildung führt. Im Reisegepäck bringe ich Freude und Offenheit mit, v.a. aber – frei nach Frage & Antwort 21 des Heidelberger Katechismus – zuverlässige Erkenntnis und herzliches Vertrauen auf Gottes Wort (schauen Sie doch mal in unserem Gesangbuch unter der Nr. 807 nach, was ich alles unterschlagen habe). Aus Berlin bringe ich auch meinen Ehepartner mit. Alexander, ebenso evangelisch durch und durch, arbeitet als Heilerziehungspfleger bei Hephata in Schwalmstadt und absolviert berufsbegleitend eine kirchliche Ausbildung zum Diakon.
Ich freue mich, mit Ihnen bei leichtem wie bei schwerem Gepäck über Glaube und Leben, über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen und dabei die Kirche im Dorf zu lassen, denn da gehört sie hin: nach Großseelheim, Kleinseelheim und Schönbach.Bleiben Sie behütet, Ihr Nils Christoph Ritter

Corona und Kirche

Ab sofort entscheiden Sie selber, ob Sie bei unseren Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen Maske tragen oder nicht. Bitte gehen Sie verantwortlich mit sich selbst und anderen um, achten Sie auf Hygiene und etwas Abstand. Vielen Dank!

Ständchen für den Frieden

Danke, danke, danke!
Danke an unseren Posaunenchor, der sich etwas hat einfallen lassen, um Spenden für die Diakonie-Katastrophenhilfe zu sammeln.
Danke an alle, die gekommen sind, die mitgebetet und mitgesungen haben.
Danke für 900 Euro, die zuammengekommen sind und Leid lindern helfen.

Röm 12,12: "Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet."
So können wir verbunden sein und bleiben mit unseren Mitmenschen auf der ganzen Welt.

Beten für den Frieden

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck ruft angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine dazu auf, an die betroffenen Menschen zu denken und um Frieden zu beten.

«Es ist Krieg in Europa. Das ist ein Bruch des Völkerrechts. Das ist etwas, was die Menschen in Europa nicht wollen, und es ist ein Krieg von Diktatur gegen Demokratie», sagt die Bischöfin der EKKW, Dr. Beate Hofmann. Sie bezeichnet die Situation als sehr beängstigend. «Ich hoffe sehr, dass es der Weltgemeinschaft und unseren Politikerinnen und Politikern gelingt, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden und dafür zu sorgen, dass hier kein gesamteuropäischer Krieg oder gar ein Weltkrieg entsteht», so die Bischöfin. Darum sei es wichtig, im Gespräch zu bleiben und diplomatische Wege zu suchen.

«Wir hier in Hessen können zeigen, dass wir an die Menschen in der Ukraine denken, über die sozialen Medien, über Demonstrationen, aber eben auch über Friedensgebete», erläutert Bischöfin Hofmann. «So ein Gebet verbindet meine Gedanken, Gefühle, meine Sehnsucht nach Frieden mit den Gedanken und Hoffnungen und Wünschen anderer Menschen und es richtet uns alle aus auf Gott, der ein Gott des Friedens ist. So wirkt das Gebet nach innen, nach außen und nach oben.»

Barmherziger Gott,
wir haben Angst vor dem Krieg, der so viel Leid bringen wird –
für Menschen in der Ukraine, in Russland und in ganz Europa.
Wir beten für all die Verantwortlichen in Russland, der Ukraine,
Belarus, den USA und der EU,
dass sie Wege aus der Eskalation finden.
Lass uns alle abrüsten mit Worten und Taten.
Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind.
Bewahre uns vor der Willkür der Mächtigen dieser Welt
und bringe sie zur Erkenntnis ihrer Grenzen.
Segne uns mit deinem Frieden, damit dein Friede sich auf Erden ausbreite!

Offene Kirchen

Die Kirchen in Kleinseelheim und Großseelheim sind verlässlich geöffnet. Treten Sie ein, kommen Sie zur Ruhe.

Kleinseelheim: Mo-So 10-17 Uhr
Großseelheim: Fr-So 10-17 Uhr
Schönbach: Sa.+So. 10-17 Uhr

Weitere Informationen zur Aktion "Verlässlich geöffnete Kirchen" finden Sie unter http://www.ekkw.de